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Seele und Körper als Einheit
Bereits Goethe hat Krankheiten ganzheitlich betrachtet und auf die Zusammenhänge der Erkrankungen der Seele
und der körperlichen Leidenhingewiesen. Er nahm die destruktive Kraft chronischer, feindseliger
Gedanken ahnungsvoll vorweg:
„Es gibt ein Organ des Misswollens, der Unzufriedenheit in uns. Je mehr wir ihm Nahrung zuführen, es üben, umso mächtiger wird es, bis es sich zuletzt in ein krankhaftes Geschwür umwandelt und verderblich um sich frisst."
Für Goethe waren Krankheiten nicht ein zufälliger, unerklärlicher Überfall aus dem Hinterhalt, sondern eine zubemessene Schickung mit kreativen Potenzial. Ein ungeduldiges Sich-Aufbäumen mittels Krankheit durch den eigenen Körper mit der Absicht
„Nicht aus seiner Haut können" - Redewendungen wie diese kommen nicht von ungefähr. Denn die Haut ist nicht nur das grösste Organ des Menschen (20 Billionen Zellen, 1,5 m2), sie ist auch der Spiegel unserer Seele und kann Rückschlüsse auf momentane Befindlichkeit und Selbstwertgefühl zulassen.
Die Haut ist das grösste Organ des Menschen, sie dient der Temperaturregulierung, Schutzfunktion, Stoffwechselfunktion, Ausscheidungsfunktion wie Schweiss und Talg, Speicherfunktion (Fett, Wasser), Sinnesfunktion wie Berührung und Auseinandersetzung mit der Umwelt.
Die Haut verbindet quasi unser Inneres mit dem Äusseren und ist zugleich der Spiegel unserer Seele. Sie zeigt nicht nur den inneren, organischen Zustand, sondern auch unsere gesamten psychischen Abläufe und Reaktionen.
Prellungen, blaue Flecke und viele andere Hautprobleme sind folglich keine zufälligen Missgeschicke- Die Seele leidet. Unsere Haut steht nämlich stark in Zusammenhang mit unsererem Selbstwertgefühl.
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